Günstig zur Hansesail

Für Liebhaber von Schiffen, die www.meereswellen.de lesen, ist ein Besuch der Sail sicherlich obligatorisch, wie auch für diejenigen, die den Trubel größerer Volksfeste mögen…Erstere Interessengruppe versucht dort mit neugieriger Freude ihr Wissen über alles Maritime zu vervollkommnen, während die zweite das pure Vergnügen an Speis und Trank lockt. Es gibt noch den Personenkreis der „Nur-Urlauber“, der einfach in seiner Ferienzeit, wohl gemerkt während der Hochsaison, schöne Tage mit Wind und Meereswellen am Strand bei gutem Wetter genießen möchte. Was tun, wenn Petrus nun aber nicht mitspielen will? Dann ist eine Exkursion zur Hansesail genau die richtige Alternative!

Viele kennen das Warnemünder Wahrzeichen.

Viele kennen das Warnemünder Wahrzeichen.

Unsere Intention – keine bösen Überraschungen beim Preis-Leistungs-Verhältnis!

MirR, seit Beginn des Rostocker Spektakels nahezu jährlich mit von der Partie, möchte euch interessierten, reiselustigen, rüstigen RentnerInnen sowie allen anderen Ostseefreaks einige Tipps geben, wie man die Sail genießen kann, ohne arge unvorhergesehene Dinge  für den mehr oder minder schmalen Geldbeutel erleiden zu müssen.

Unsere Ferienwohnung während der Hansesail

Unsere Ferienwohnung während der Hansesail

Kurze (auch historische) Betrachtung eines Ostseeurlaubs zum vergangenen…

Die Ostsee war neben dem Balaton 40 Jahre lang das beliebteste Reiseziel der DDR-Bürger. Als solcher konnte man den Erhalt eines billigen FDGB-Ferienplatzes nahezu als „kleines Wunder“ betrachten, ganz gleich, zu welcher Jahreszeit man fahren „durfte“… Da man meist Vollpension erhielt, waren lediglich zusätzliche Speisen und Getränke zu bezahlen, eigentlich recht günstig.

Ein solcher Glücksfall ereignete sich allerdings leider höchst selten, so dass man auf Hotels und Privatpensionen zurück greifen musste, sofern diese nicht ausgebucht oder übertrieben überteuert waren. Diese Einrichtungen verfügten in der Regel über einen gewissen Standard, wenigstens das Vorhandensein warmen Wassers oder einer Dusche, obwohl nicht unbedingt in geräumigen Zimmern, war gegeben.

Daher bauten geschäftstüchtige Mecklenburger Küsten- und Hinterlandbewohner ihre Häuser, Scheunen, Ställe und Gartenlauben gerade mal so weit aus, dass sie möglichst viele Touristen zu beherbergen in der Lage waren – wenngleich es hier meistens an der damals üblichen „Nasszelle“, angemessener Zimmergröße und ausreichender Sauberkeit häufig mangelte. Eine entgegenkommende Freundlichkeit der Wirtsleute im Umgang mit uns war rar, konnte sich jedoch immens steigern, sofern wir solche Präsente für sie mit uns führten, welche in dortigen HO`s oder Konsums fehlten.

Auf dem Weg...

Auf dem Weg…

Die preislich günstigeren Alternativen zu deren Unterkünften boten Jugendherbergen (meist überbucht), bzw. Campingplätze mit „Beziehungen“ zum Platzwächter, inklusive einer sehr, sehr zeitigen Anmeldung am gewünschten Urlaubsort, und das nicht ohne die erwünschte Zusage unsererseits, diverse heimische und seltene „Mitbringsel“ bei Vertragsabschluss dem „Gönner“ zu übereignen…

Nach der Wende stagnierte im allgemeinen unser Interesse am Ostseeurlaub, wollten wir – wie viele andere – endlich die uns bis dato vor enthaltene Welt kennen lernen!  

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