Der Harz: Kapitel 2

Buchung durch lokale Presse

Mangels eines PC schauten wir in die örtliche Presse, fanden Passendes und buchten ein Quartier (2 Übernachtungen mit Halbpension in “schönen“ Zimmern) per Telefon für uns Vier in einer kleinen Pension Bad Harzburgs, deren Name uns leider entfallen ist, recht preisgünstig. Da wir getrennt starteten, MirR aber als Erste einreiste, bekamen wir schon bei der Anreise Stress, weil sich Frau Wirtin über das angeblich falsche Einparken unseres Golfs mokierte. Wir informierten sofort unsere Freunde, um diese vor dem „Anecken“ zu bewahren. Alsbald wurden wir darauf hingewiesen, dass das Abendbrot um 18 Uhr einzunehmen sei, ansonsten gäbe es nix mehr. Die Zeit bis dahin nutzen wir zum Bummeln und Shopping, wir Damen trödelten ein wenig, so dass wir gegen 18.08 Uhr im Speiseraum erschienen, begleitet von einer Tirade der „Gastgeberin“. Das zwar schmackhafte, jedoch nicht unbedingt reichlich vorhandene Essen verführte unsere Bekannten, obwohl wir ihnen etwas von unserem gegeben hatten, um Nachschlag zu bitten, der nicht gewährt wurde.

Das Angebot.

Das Angebot.

Daher beschlossen wir, nicht weiter dort zu verweilen, sondern uns auf das Zimmer von MirR zum gemütlichen Plausch zurück zu ziehen, obwohl es in diesem dem Veggie nicht gefiel, weil es sich im Kellergewölbe befand. Dank vorsorglich mitgeführter Getränke und Knabbereien entwickelte sich ein lebhaftes, lustiges Gespräch, von einer wütenden Wirtin um 22.00 Uhr unterbrochen, indem sie keifend an die Tür besagter Behausung hämmerte, wobei sie mehr Geräusche zu erzeugten wusste als wir. Am nächsten Tag bezahlten wir zügig unsere Rechnungen für eine Übernachtung mit HP und entfleuchten. Solche „Gastlichkeit“ ist uns bis zum heutigen Tag nirgendwo begegnet, aber vielleicht gefielen der „netten“ Inhaberin unsere Autokennzeichen nicht, die uns als „Ossis“ auswiesen? Nach einer ausgedehnten Westharzrundfahrt mieteten wir uns im netten Sporthotel „Ostharz“ in Friedrichsbrunn ein, wo wir den Abend an der Schwimmhallenbar bis spät in die Nacht ohne irgendwelche Belästigungen äußerst angenehm verbrachten. (Im Vergleich zu heute war seinerzeit das Preis-Leistungsverhältnis wesentlich günstiger.)

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