Signale 63: Ein 50-Jähriger! Wieder voll in Aktion!

Wer? „Signale 63 – Kalender der Jungen“, und zwar als Reprint von 1963
Wie?  120 Seiten, Spiralheftung, 19,5 x 24,5 cm, Schwarz-Weiß-, z.T. Rot-Schwarz-Druck
Wo?   Ausschließlich im Bremer Donat Verlag

Warum stellen wir „Signale 63“ gerade bei uns vor?

Der Kalender. (Foto: Donat Verlag)

Der Kalender. (Foto: Donat Verlag)

Im überfüllten Bereich käuflicher Kalendarien ist er etwas nicht Alltägliches! Denn:  Er verbindet maritime Ambitionen unserer Besucher mit Interessen derer, die Freude an Nah- und Fernreisen aufbringen, ihre Einblicke in Geschichte,  menschliche Psyche und Natur vertiefen möchten.

Wieso? Er sensibilisiert durch Wort und Bild den Leser für die Probleme unserer Zeit.

Weil:  „Signale 63“ uns Impulse zu Reflektionen  über Vergangenheit und Gegenwart gibt.

Die Texte, Reise- und Erfahrungsberichte, Landschaftsbeschreibungen, Sprüche und Gedichte – es gibt sogar Liedtexte (mit Noten) – stammen von Autoren unterschiedlichster Herkunft und Weltanschauung. Sie sind geeignet zum Lesen und Nachdenken im „stillen Kämmerlein“,ebensozu Vortrag und anschließendem spannenden Dialog in geselliger Runde.

Bildmaterial sind Fotografien, Grafiken und Zeichnungen, die das Schriftliche optisch in perfekter Harmonie aufwerten, denn gerade der Schwarz-Weiß-Druck erzielt eine besondere emotionale Intensität.

„Signale 63“ bietet seine Themenvielfalt u.a.zu Seefahrt, Politik, Flora und Fauna, Bergsteigen, Heimatverbundenheit, persönlichen Jugend- oder Reiseerinnerungen sowie Musik, doch es gibt noch einiges mehr zu entdecken…!

Neugierig?

Nun kleine Textauszüge aus „Norwegenfahrt 52“, (a.a.O., S. 58):

„Die schuhe sind knochenhart gefroren. Der kopfschützer vor dem gesicht ist eine eiskruste. An den wimpern hängen eiskristalle. So tippeln wir bei 25 grad minus unsern weg abwärts zum gudvangen-fjord… bis bergen an der küste ist es noch weit, sehr weit. Leicht hätten wir einen näheren und bequemeren weg wählen können… Aber wir wollten an den fjord. In diese urlandschaft aus wasser und felsen…“

… und: „Xenien“, Schiller und Goethe, (a.a.O., S. 44):  

„Deutschland? Aber wo liegt es? Ich weiß das Land nicht zu finden. Wo das Gelehrte beginnt, hört das Politische auf.“

… und: (?), (a.a.O., S. 10)

„Wer nichts besitzt, kann nichts verlieren, als Mut und Zukunft; aber dies wiegt mehr, als was mit Wertpapieren und Gold und Gut sich kaufen ließ.“

… und: aus Tirol, (a.a.O., S. 22):

„Ich bin der Wald. Ich bin uralt. Ich hege den Hirsch. Ich hege das Reh. Ich schütz´ euch vor Sturm. Ich schütz´ euch vor Schnee. Ich wehre dem Frost. Ich wahre die Quelle. Ich hüte die Scholle. Bin immer zur Stelle. Ich bau´

euch das Haus, ich heiz´ euch den Herd. Darum, ihr Menschen: Haltet mich wert!“

Fazit

Diese vorliegende „Reanimation“ des 50-jährigen „Signale 63“ betrachten wir durchaus als gelungen, auch wenn wir nicht alle geäußerten Ansichten teilen…, so meinen wir doch, dass dieser Reprint als Bereicherung anstehender öffentlicher Diskussionen über die gesellschaftlichen Notwendigkeiten unserer heutigen Zeit fungieren kann.

Vielen Dank an den Donat-Verlag für das Bereitstellen des Kalenders.

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